Heimtiere als Therapiehelfer


Nicht nur Hunde, auch Katzen, Wellensittiche und sogar Aquarienfische helfen mit, dass Kranke körperliche und psychische Beschwerden schneller überwinden, dass alte Menschen ihr Leben wieder als lebenswert betrachten.

Heimtiere als Therapiehelfer sind in den USA, in Australien, England und Schweden seit Jahren im Einsatz. Vor allem bei Langzeitpatienten, bei Personen mit schweren Depressionen, bei Epileptikern, aber auch bei alten Menschen mit Alzheimer Krankheit und bei autistischen Kindern wirken Hunde, Katzen, Kaninchen oder Ziervögel Wunder.
Zahlreiche Studien belegen darüber hinaus, dass sich Tiere vorbeugend einsetzen lassen. Heimtierhalter sind nämlich eindeutig weniger krank.

Die Gründe liegen auf der Hand: Heimtiere lassen Sorgen des Alltags vergessen, sind geduldige und stets präsente Zuhörer, fordern zum Spiel oder zum Spaziergang an der frischen Luft auf. Sittich oder Meerschweinchen fördern bei Kindern Verantwortungsgefühl und Selbstvertrauen, und selbst das kleinste Aquarium im Büro eines Managers sorgt bereits für stressfreie Stunden.

Aber nicht nur Tiere sollten für uns Menschen da sein, vielmehr brauchen Tiere unsere Liebe und Zuwendung, sind auf unsere Fürsorge bei artgerechter Haltung angewiesen.
Wir sollten also nicht nur nehmen, sondern auch geben, denn irgendwie sind auch Tiere mehr oder weniger Mensch. Und ohne Tiere (und Pflanzen) würde uns verdammt viel fehlen, oder?

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