Tipps zur Haltung und Pflege von Katzen

Ernährung

Dass heute immer mehr Katzen gesund und munter 17 Jahre und älter werden, hängt vor allem mit der modernen Ernährung zusammen.
Tierärzte bestätigen: Qualitativ hochwertige Fertignahrung enthält alle notwendigen Nährstoffe in ausgewogener Zusammensetzung. Zusätzliche Vitamingaben sind überflüssig, können sogar schaden. Füttern Sie Ihr Tier nicht mit Resten vom eigenen Tisch - diese sind ungeeignet, weil sie zu wenig hochwertiges Eiweiß enthalten.
Strikt verboten: rohes Fleisch! Es kann Krankheitserreger enthalten. Fertignahrung enthält sämtliche Nährstoffe in optimal ausgewogener Zusammensetzung und ist frei von Krankheitserregern und beruht auf einer wissenschaftlichem Forschung von hohem Niveau.
Milch ist für erwachsene Katzen ungeeignet, denn sie vertragen die Laktose schlecht und bekommen Durchfall. Es gibt aber für Katzen spezielle laktosereduzierte Milch. Wasser brauchen sie trotzdem zusätzlich. Außerdem ist wichtig: Katzengras! Gibt es in Zoofach-handlungen. Für freilaufende Katzen genügt das Gras auf der Wiese.

Pflege

In der sechsten bis achten Woche muss das Tier gegen Katzenseuche und Katzenschnupfen geimpft werden. Läuft die Katze frei, ist zusätzlich eine Impfung gegen Tollwut und Leukose fällig. Diese Impfungen müssen jährlich wiederholt werden.
Ebenfalls wichtig: die regelmäßige Entwurmung viermal im Jahr.
Zieht sich die Katze zurück, das Fell wirkt stumpf, sie hechelt, speichelt, hat Durchfall ist ein Besuch beim Tierarzt dringend erforderlich. Langhaarige Katzen müssen täglich gründlich gekämmt und gebürstet werden, weil ihr Fell sonst verfilzt. Für Kurzhaarige genügt einmal pro Woche.Wichtig ist die peinlichste Sauberhaltung der Futternäpfe sowie des Katzenclos.

Erziehung

Es macht sehr wenig Mühe, einer Katze "Benimm" beizubringen. Katzen haben ein natürliches Taktgefühl. Zwei typisch kätzische Schwächen könnten ein bisschen Mühe und Geduld kosten:
Sie lieben es, auf Tischen zu sitzen, weil sie von oben den idealen Überblick haben (ein hoher Kratzbaum ist da hilfreich). Und sie betreiben ihre Katzen-Maniküre vorzugsweise dort, wo sie nicht dürfen - an Sesseln und Kommoden. In diesen Fällen muß man laut "nein" und den Namen dazu sagen - "nein, Mautzi!" - und die Katze direkt zum Kratzbaum tragen. Wenn sie nicht nachgibt, darf man auch mal laut werden. Niemals die Katze schlagen!

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